Immobilien-Kompass - Das Immobilienmagazin von Sven Zirm - Immobilienmakler

Was ist meine Immobilie wert?

Fachbegriffe und Onlineangebote verwirren den Verbraucher

Eigentlich ist es doch ganz einfach, im Internet unter „kostenlose Immobilienbewertung“ suchen – und gleich online bestellen. In nur wenigen Minuten erhalten Sie den Wert Ihrer Immobilie. Doch – ist es wirklich so einfach, den Wert zu bestimmen?

Nein. Wenn es so einfach wäre, bräuchten wir sicherlich keine Sachverständigen mehr.

Um den Wert einer Immobilie richtig zu bestimmen, gilt es viele Faktoren zu berücksichtigen. Die wichtigsten Kriterien zur Preisfindung sind unter anderem die Art der Immobilie, die Lage, die Grundstücksgröße, die Wohnfläche, die Ausstattung, das Baujahr, ggf. durchgeführte Renovierungen oder Sanierungen und ggf. Mängel.

Nur wenn alle Faktoren richtig bestimmt und eingewertet wurden, kann ein realistischer Marktwert für eine Immobilie bestimmt werden. Diese Bewertungen können online-Tools nicht leisten. Sicherlich stellen Onlinebewertungen einen groben Anhaltspunkt dar, doch braucht es ein Maß an Ausbildung, ein geschultes Auge und vor allem Marktkenntnis, um den Wert der Immobilien richtig zu bestimmen.

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, sollte sich im Vorfeld ausreichend informieren. Ein überteuerter oder zu niedrig angesetzter Verkaufspreis bedeutet für Sie schnell Geldverlust.

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Das neue Baukindergeld

Endlich ist es beschlossen: Das Baukindergeld kommt und zwar wie ursprünglich vereinbart. Rückwirkend zum 1. Januar 2018 gibt es für Familien für den Bau oder Kauf eines Eigenheims über zehn Jahre lang 1200 Euro je Kind und Jahr. Das gilt allerdings nur für Familien mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von 75.000 Euro, plus 15.000 Euro Freigrenze pro Kind. Eine Deckelung der Quadratmeterzahl auf 120 Quadratmeter wurde wieder gekippt, dafür soll es nun eine Antragsfrist bis Ende 2020 geben. Mit der Förderung soll es jungen Familien ermöglicht werden, ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen.

Neubauboom schwächelt

Die Baukonjunktur wird nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung auch in den kommenden zwei Jahren noch weiter aufwärts gerichtet sein. Jedoch werden die Investitionen stärker in Sanierungen und Modernisierungen und weniger in den Neubau fließen. Deutlich zulegen werden nach der Prognose des Instituts die Preise für Bauleistungen, weil die Kapazitäten der Branche stark ausgelastet sind.

Schnelles Internet gehört zur Grundversorgung

Gute Einkaufsmöglichkeiten stehen ganz oben auf der Wunschliste, wenn es um die Wahl der neuen Wohnung geht. Das geht aus einer aktuellen Studie der „Wohnwünsche 2017“ hervor.
Die befragten Bürger in Nordrhein-Westfalen nannten dieses Kriterium mit 81 Prozent an erster Stelle. Aber bereits an zweiter Stelle folgt das schnelle Internet mit 80 Prozent der Nennungen. Älteren Bürgern ist eine gute Onlineverbindung mittlerweile wichtiger als die medizinische Versorgung, die auf dem dritten Platz mit 74 Prozent genannt wird. In Mittel- und Kleinstädten legen 84 Prozent der künftigen Bewohner Wert auf schnelles Internet, in Großstädten 78 Prozent und in ländlichen Gemeinden 76 Prozent. 70 Prozent der Befragten wünschen sich eine gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, 67 Prozent sind Parkplätze und 36 Prozent Schulen und Kitas wichtig.

Den kompletten IMMOBILIEN-KOMPASS können Sie hier downloaden:

IMMOBILIEN-KOMPASS-PDF

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